Paartherapie, Beziehung, Eheberatung
Radio Paradiso: Fokus Positionierung

Radio Paradiso: Fokus Positionierung

Positionierung- brauch ich das?

Wo stehen Sie eigentlich? Warum ist das wichtig? 

Klar: im Sport / Teams / Fußball – wenn da jemand die Position nicht hält, tun sich schnell Lücken auf für den Gegener…

Seit jeher sind wir bemüht richtig zu navigieren, früher Sterne dann Kompass heute GPS / Handy.. Ich muss wissen, wo ich stehe, wenn ich irgendwo hinwill. Aber: Nicht stur, sondern Wechsel zulassen, schließlich ist der Kopf rund.
Sich zu positionieren heißt auch: Begeistert sein, an etwas glauben, für etwas stehen.

Das Schöne ist: Leuchttürme bieten dazu Orientierung.
Solange ich nicht weiß was ich liebe, besteht nicht mal die Chance auf ein erfülltes Leben
Nutzen Sie die nächste Mußestunde doch einmal für ihre ganz persönliche Kalibrierung, Ihre eigen Ausrichtung: Wofür brennen Sie?

Beruf

Lassen Sie uns einen Blick in die beruflichen Aspekte von Positionierung werfen, aus der professionellen Perspektive bzw. aus erfolgreichen Strategien, lässt sich auch immer viel ableiten für meinen persönlichen Alltag. Geschäftsleuten rate ich, sich Spitz im Mark zu positionieren, mit ihrem USP (=Unique Selling Point), um die eigene Unverwechselbarkeit   in den Vordergrund zu stellen.

Was sind ihre Alleinstellungsmerkmale? Was ist Ihr „Warum“? Sie werden dadurch besser wahrgenommen, erreichen mehr Umsatz und haben mehr Spaß. Wer nicht neugierig ist, erfährt nichts. Und wer keine Probleme löst, darf sich nicht wundern, dass sich keiner für das Angebot interessiert. Wenn mich meine Zielgruppe nicht versteht, dann ist sie nicht meine Zielgruppe. Sie wissen sicher: Wir kaufen nicht, was wir haben wollen, wir konsumieren, was wir sein möchten. Bevor ich mir nun von der Werbung erzählen lasse, was ich für mich brauche, lohnt es doch vielleicht, sich selber intensiv Gedanken zu machen, wer ich denn bin und sein möchte …

Beziehung

Wie positionieren Sie sich nach außen? Haus, Hof, Auto, Ehe? Nicht so wichtig…
Besser: Wie stehen wir zueinander? Hier geht es um Machtverhältnisse. Wer keine Position hat, geht verloren, ist nicht mehr wahrnehmbar. Es ist wichtig, dem Partner zu signalisieren, wo ich stehe, für was ich stehe, so dass er sich an mir reiben kann, wodurch wiederum Wärme erzeugt wird.
Überprüfen Sie, ob die Position seit der gemeinsamen zeit noch stimmt. Gibt es neue Absprachen?
Denn von hier können gemeinsame Visionen entwickelt werden und so eine Neujustierung des Beziehungskompasses vorgenommen werden.  

Unsere Welt ist schnell und bunt, laut und flüchtig.

Wir sind vielen Einflüssen ausgesetzt – auch durch neue Medien. Dort sind wir es gewohnt, uns zu positionieren (likes, teilen, bashen…) Und im Alltag? Wie handhaben Sie das da? Sie müssen nicht gleich ein Parteibanner schwingen und Reden vorm Rathaus halten, aber in ganz normalen Begegnungen müssen Sie nicht alles hinnehmen. 

Zivilcourage, kann man an unzählig vielen Stellen zeigen, überall wo Sie auf Ungerechtigkeit, Gewalt, Diskriminierung, Übergriffe stoßen: Die eigene Stimme erheben. für die eigenen Werte einstehen und auch mal Diskussionen nicht scheuen.

Das Gleiche gilt natürlich auch für Lob und Bestätigung: Wenn Sie etwas sehen was Ihnen gefällt, dürfen Sie das ebenso mitteilen. Auch das ist eine Form der Positionierung, die – das garantiere ich Ihnen- auf äußerst fruchtbaren Boden fällt. Seien Sie mutig, zeigen Sie sich- es lohnt sich. 

Eltern / Erziehung

Haben Sie Kinder? Ich habe zwei – das tollste was man so machen kann – wenn die nur gleich gut erzogen auf die Welt kommen würden. Spaß bei Seite, es ist normal, dass Kinder sich orientieren, ihre Grenzen austesten und eigene Werte entwickeln. Orientieren sich an uns und unseren Positionen, seien Sie selbst ein gutes Beispiel – und reden Sie nicht nur.

Dazu ist es unabdingbar, dass sich die Eltern positionieren, beide am gleichen Strang ziehen. Kinder haben ein unfehlbares Gespür für Schwachstellen und spielen Eltern gerne gegeneinander aus.

Wenn Sie sich das nächste Mal mit ihrem Partner zusammen setzen, um über Erziehung und Strategien zu sprechen: Gemeinsame Position beziehen und Kompromisse finden. Wenn Sie Flagge zeigen, weiß das nicht nur der Nachwuchs zu schätzen, sondern das tut auch noch der Beziehung selber gut. 

Radio Paradiso: Fokus Stress

Radio Paradiso: Fokus Stress

Der Stress – dein Freund und Helfer?

„Ich bin ja so gestresst“, „Ich schaff das alles nicht mehr“: Kennen Sie das?

Das Wort Stress ist negativ besetzt. Allerdings ist Stress per se nicht schlecht oder schädlich, sondern ein Hinweis für den Körper sich auf Herausforderungen optimal vorzubereiten. Wir sind durchaus dafür gemacht mit Anstrengung umzugehen, nur chronische Überbelastung ist schädlich und kann zum Burnout führen.  Die Art und Weise wie wir Stress interpretieren macht ihn anstrengend. Beispiel: Der Hummer, weiches Schalentier, 70 cm / 9 kg / 100 Jahre / wirft seinen Panzer mehrmals ab / Wachstumsimpuls (Stress) geht nicht zum Arzt und verlangt Pillen… Überprüfen Sie doch einmal, welche Signale / Reize Sie anregen oder fördern wollen, und welche wirklich schädlich sind und welche sie besser vermeiden sollten.

Wieso können einige anscheinend besser mit Stress umgehen?

Fachbegriff: Resilienz / psychisch widerstandsfähiger / seelisches Immunsystem (Kindheit: Wertschätzung, Ermutigung, Unterstützung)
Kann man trainieren, gibt verschiedene Faktoren:
Akzeptanz: Das was unvermeidbar ist (Verhalten anderer, Älterwerden, Wetter …)
Nach Vorteilen suchen, welchen Nutzen? Dadurch viel gelassener.
Bin gespannt, welche bislang total nervige weil unvermeidbare Situation oder Begegnung Sie sich heute wählen, um sich in Akzeptanz und Gelassenheit zu üben, und damit ihre persönliche Resilienz / Widerstandsfähigkeit zu trainieren.

Können Sie sich gut konzentrieren?

Ein wesentlicher Faktor für Stress ist „Ablenkung“. Wir werden von etwas abgelenkt und sind schwups- nicht mehr richtig bei der Sache. Unsere Gedanken driften ab und ziehen viel Energie ab. Auch wenn wir glauben unsere Gedanken kämen rein zufällig und unsortiert, wir in Wahrheit uns den ganzen Tag unbewusst wie in einer Dauerschleife mit denselben Gedanken beschäftigen. Wissenschaftler haben beobachtet, dass wir uns im Laufe eines Tages zwischen 70 und 90 % mit immer den gleichen Gedanken beschäftigen. Produziert die gleiche Chemie in uns. Konzentrieren Sie sich auf eine Sache zur Zeit. Smartphone beim Essen / Fernseher, beim Spielen mit Kinder, bei Gesprächen… Beobachten Sie sich heute doch einmal selbst wann und wo Sie sich am liebsten ablenken lassen, um sich dann ganz bewusst auf genau nur eine Sache zur Zeit zu konzentrieren.

Ich kann mich entscheiden, wie ich mich mental ausrichte. Nicht rosarot denken und Schwierigkeiten ausblenden, aber den Fokus auch auf positive Gefühle richten: Zweierlei können Sie tun: Morgens schon vorm Aufstehen überlegen, wem Sie heute etwas Gutes tun möchten.
Abends: Glückstagebuch führen und drei positive Ereignisse aufschreiben (können Kleinigkeiten sein), so dass, wenn Sie Ihren persönlicher Bestseller aufschlagen, wenig Seiten/ Platz mit Stress gefüllt sind.

Sagen Sie, wie kriegen Sie die Dinge im Allgemeinen denn so hin? Haben Sie Erfahrung, Handwerkszeug? Natürlich haben sie das, nur, wenn ich mich hilflos fühle, ist das Stress. Es gilt daher Selbstwirksamkeit zu stärken. Schauen Sie auf Ihre Erfolge (können auch scheinbar banale Dinge sein: Familie, Kinder, Job, Gesundheit, Sport…)
Denken Sie an frühere Situationen, in denen Sie Erfolge erzielt haben, und machen Sie sich bewusst dass Sie und ihre Fähigkeiten dazu beigetragen haben. So fühlen Sie sich gleich weit weniger machtlos und weniger gestresst. Probieren Sie das doch gleich mal an einer aktuell schwierigen Situation aus und lassen sich von sich selbst überraschen, wie wirksam sie doch agieren können und auch dieses Mal wieder eine Lösung gefunden haben. 

In Gemeinschaft sind wir besser aufgehoben und fühlen uns weniger gestresst.
Pflegen Sie doch wieder einmal bewusst ihr soziales Netzwerk. Nicht Facebook oder Instagram, sondern reale soziale Kontakte. Machen Sie Einzahlungen auf ihr „Sozialkonto“. Lob, Anerkennung, ein freundliches Lächeln, eine nette Geste, respektvolles Miteinander sind eine Währung, die immer noch die besten Zinsen bringt. Wenn Sie dann selber einmal gerne Unterstützung hätten oder Hilfe brauchen, sind „Rückzahlungen“ viel wahrscheinlicher. Schauen Sie heute Abend doch einmal bewusst auf Ihren „Kontostand“ und freuen Sie sich über Ihre Einzahlungen. 

„Die Ressource ‚gebildeter Mann‘ wird knapp“

„Die Ressource ‚gebildeter Mann‘ wird knapp“

Millionen Menschen suchen heutzutage online einen Partner.

Können sie glücklich werden?
Arne Kahlke, einst Chef von Parship und Elitepartner, ist sich nicht sicher.
Ein Interview von Jochen Wegner aus ZEITmagazin ONLINE

Das Netz hat die Liebe befreit. Noch nie konnten wir aus einer so großen Zahl potenzieller Partner wählen, auf Wunsch gefiltert nicht nur nach Alter und Größe, sondern auch nach Lieblingssex und Lieblingsfilm. Noch nie gab es so viele Singles, und 2,5 Millionen Alleinstehende suchen in Deutschland online einen Partner. Was wissen wir nach zwei Jahrzehnten digitaler Beziehungsanbahnung? Wen suchen die Millionen? Werden sie glücklich mit denen, die sie im Netz finden? Ein Gespräch über Beziehungen in Zeiten des Internets mit einem der führenden Experten: dem Elitepartner-Gründer und langjährigen Parship-Chef Arne Kahlke.

ZEITmagazin ONLINE: Herr Kahlke, wie viele Beziehungen haben Sie im Laufe Ihres Lebens gestiftet?

Arne Kahlke: Sicher eine halbe Million, alles zusammengenommen.

ZEITmagazin ONLINE: Damit wären Sie auch einer der größten Heiratsvermittler Europas – und nicht ganz unbeteiligt an der Zeugung Zehntausender Kinder. Und das alles wegen etwas Code, den Sie mal ins Netz gestellt haben.

Kahlke: Ja, das ist ein sehr gutes Gefühl.

ZEITmagazin ONLINE: In Georg Büchners Leonce und Lena flieht Prinz Leonce vor der Zwangsheirat mit einer ihm unbekannten Prinzessin. Auf der Reise lernt er eine Frau kennen und verliebt sich in sie. Es ist die für ihn vorgesehene Prinzessin Lena, ebenfalls auf der Flucht. Happy Ending! Beschreibt diese Geschichte aus dem 19. Jahrhundert nicht auch im 21. noch das Problem mit der Suche nach dem signifikanten Anderen?

Kahlke: Das ist sehr treffend, denn die Menschen werden nicht glücklicher, wenn sie sich alles selbst aussuchen können.

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„Besser als Sex ist besserer Sex“

„Besser als Sex ist besserer Sex“

Liebe Theresa Bäuerlein, was lernt man aus einem Jahr Sex nach Ratgeber?

Beitrag von Silvia Follmann auf „EditionF“

„Besser als Sex ist besserer Sex“ – Autoren Tom Eckert und Theresa Bäuerlein

Wie schafft man es, auch nach Jahren in einer Beziehung ein gutes Sexleben zu haben? Das fragten sich auch Theresa Bäuerlein und Tom Eckert und wagten ein Experiment: Ein Jahr lang probierten sie Tipps aus Sex- und Beziehungsratgebern aus. Was sie daraus gelernt haben, ist in „Besser als Sex ist besserer Sex“ nachzulesen. Ein Interview.

Lover und Liebende zugleich. Geht das?

In einer langjährigen Beziehung verändert sich das Sexleben – und das nicht immer zum Guten. Aber muss man sich damit abfinden? Und wie schlimm ist es eigentlich, wenn man nur noch ein paar Mal im Jahr Sex hat? Fragen, die sich auch Theresa Bäuerlein und ihr Partner Tom Eckert gestellt haben und die schließlich zu einem spannenden Experiment führten: Ein Jahr lang probierte das Paar Tipps aus Sex- und Beziehungsratgebern aus, besuchte Seminare und nahm einen Coach in Sachen Zwischenmenschliches.

Wie man sich das vorstellen kann, was guten Sex jetzt eigentlich ausmacht und ob man auch in einer langjährigen Beziehung Lover und Liebende zugleich sein kann, das hat uns Theresa im Interview erzählt.

Theresa, du und dein Partner Tom Eckert habt für das Buch ein Jahr lang quasi Nachhilfe in Sex genommen und Tipps aus verschiedenen Sexratgebern ausprobiert. Wieso hat euch dieses Experiment gereizt?

„Wir haben nicht nur Sexratgeber ausprobiert, sondern auch …

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Paare Notdienst kostenlos in Schöneberg

Paare Notdienst kostenlos in Schöneberg

Ambulante Soforthilfe für Beziehungsprobleme.

Die Anlässe sind oft nichtig, die Auswirkungen enorm.
Ob Deutschland gerade mal wieder ein Länderspiel verloren hat,
die teure Seidenbluse aus dem Winterschlussverkauf doch nicht mehr umzutauschen ist,
oder die lieben Kleinen das Wohnzimmer spontan mit Ölfarbe um dekoriert haben: der Haussegen hängt schief und von Frühlingsgefühlen keine Spur. Als Resultat macht sich entweder eisiges Schweigen breit, oder der Zwist wird so lautstark ausgetragen, dass von nachbarschaftlicher Ruhe keine Rede mehr sein kann. Öffentliche Plätze und Verkehrsmittel gilt es inzwischen zu meiden, da die Kontrahenten sich oft vehement und lautstark in den Haaren liegen und jegliche normale Nutzung unmöglich machen.
Hinzu kommt ein drastischer Rückgang der Geburtenrate durch die logische und nachvollziehbare Verweigerung der in Rage geratenen Paare,  sich körperlich zu vereinen.    
Nach einer alarmierenden Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung beschloss das BMG in Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin hier spontan Abhilfe zu schaffen. So haben Paare von Freitag 01.04. bis Sonntag den 03.04. die Möglichkeit, eine kostenlose ambulante Notfallsitzung bei qualifizierten Paartherapeuten in Anspruch zu nehmen.
In Berlin erfüllt nur ein Anbieter die nötigen Voraussetzungen: Beziehungscoach Hergen von Huchting in Schöneberg.
Hilfesuchende können sich kostenlos auf der Homepage (www.beziehungscoach.de) registrieren oder telefonisch einen (Notfall-) Termin (030.55069290) für dieses Wochenende vereinbaren.
Ein guter Streit endet mit einer Einigung – nicht mit einem Sieg.