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Vom Himmel auf Erden

Wissen wir wirklich alles über Sex?

Ein Gespräch mit dem Sexualpsychologen Christoph Joseph Ahlers in der Zeit online

 

Und zwischen den Vorlesungen? Zum Sex-Yoga!

Panorama Hochschulsport:

Beitrag aus „Die Welt“ vom 14.09.12

Wissenschaftliche Arbeiten verfassen, Referate halten, in der Bibliothek hocken – so in etwa sieht der Alltag eines durchschnittlichen Studenten aus. An der Uni Zürich können Studierende ab diesem Semester einen ganz besonderen Programmpunkt in ihren Stundenplan integrieren und sich im sexuellen Bereich fortbilden. Im Angebot des ASVZ, dem Hochschulsport der Universität, findet sich der Kurs „Yoga für eine gesunde Sexualität“.

Für 55 Schweizer Franken können Studierende jeden Samstag von 13.30 bis 16.30 Uhr dafür sorgen, dass es im Bett besser läuft. Das zumindest verspricht das außergewöhnliche Sportprogramm laut Ausschreibung: „Oft wird die natürliche sexuelle Energie von Gefühlen wie Angst, Scham, Wut und Trauer im Körper blockiert …Mit Yoga kannst du lernen, unbewusst zurückgehaltene Energie zu lösen und bewusst zu erleben. Je mehr Energie dir zur Verfügung steht, desto erfüllter wird dein Sexualleben.“

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Teilen wir uns doch einfach den Mann …

Eine Kolumne von Sibylle Berg in Spiegel online

Alles, was man nicht selbst bewirtschaften kann, ist ein Zuviel an Besitz. Trotzdem glauben wir zurecht eher an das Teilen von Gegenständen und Gütern als an den friedlichen Austausch von LebenspartnerInnen.
Die Sharing-Gesellschaft – das heißt: wir teilen Autos, Wohnungen, Kleidung, Kunst oder LebenspartnerInnen – ist eine wundervolle Utopie. Ein wenig wie funktionierender Kommunismus. Wer könnte ernsthaft dagegen sein, sich selbstfahrende Autos zu teilen? Das Teilen der Wohnung, hier wird immer AirBnB aufgeführt, hingegen ist noch ein zutiefst kapitalistisches Modell.

Einen Schritt weiter geht man da in der Schweiz, wo knapper Wohnraum geteilt wird. Das könnte eine wirklich radikale Form des Teilens werden, junge Familien könnten mit Älteren oder mit körperlich Eingeschränkten zusammenleben und sich die Betreuung von Kindern teilen, oder man geht einen Schritt weiter und teilt sich die LebenspartnerInnen.

Auch diese Idee scheint bestechend im Sinne von Karl Marx: Alles, was man nicht selbst bewirtschaften kann, ist ein Zuviel an Besitz. Man schaue sich das Elend der meisten Paare an.
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„War es wirklich nur Sex?“

„War es wirklich nur Sex?“

Wir müssen reden

Fremdgehen, Gründe und Folgen
Gespräch mit Prof. Dr. Ulrich Clement, systemischer Paartherapeut und Sexualforscher.
Aus „Zeit-Magazin Online “

ZEITmagazin ONLINE: Auch wenn die Zahlen extrem schwanken: Zwischen 15 und 60 Prozent, heißt es, würden während der Sommerurlaubszeit fremdgehen. Das bedeutet jetzt Krise vielerorts, womöglich Trennung. Warum ist uns Treue so wichtig, dass wir bereit sind, einem Bruch ganze Jahre glücklicher Beziehung zu opfern?

Ulrich Clement: Weil dadurch das Fundament der Liebe infrage gestellt wird: meine Einzigartigkeit. Liebe bedeutet ja, dass nur ich gemeint bin. Das Fremdgehen macht spürbar, dass meine Person eben doch punktuell austauschbar ist. Das tut wahnsinnig weh.

ZEITmagazin ONLINE: Aber eine einzigartige Liebe macht doch so viel mehr aus: gemeinsame Gespräche und Interessen, Werte und Humor. Warum fordert man ausgerechnet beim Sex diese Exklusivität ein? Ich habe ja auch kein Problem damit, dass mein Partner die ganze Nacht mit seiner Band verbringt, um Musik zu machen.

Clement: Sie verbinden damit keine Einzigartigkeit. Aber wehe, wenn Sie Musikerin und ehrgeizig sind und Ihr Partner macht mit einer anderen Musikerin was, dann bekommt das für Sie den gleichen Rang wie Fremdgehen, weil für Sie Musizieren hoch besetzt ist. Das Problem ist die Eifersucht: Gäbe es sie nicht, wäre Fremdgehen überhaupt kein Thema.

 ZEITmagazin ONLINE: Hat Eifersucht denn auch ihr Gutes?
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Der kleine Haken der Emanzipation

Der kleine Haken der Emanzipation

Dating down: Partnerwahl mit Blick nach unten.

„Es gibt einfach nicht genug hochqualifizierte und finanziell erfolgreiche Männer für die Zahl der hochqualifizierten und finanziell erfolgreichen Frauen.“

Bericht aus der Frankfurter Allgemeinen von Julia Schaaf

Karrierefrauen jenseits der dreißig finden oft keinen ebenbürtigen Partner. Gutverdienende Männer in ihrem Alter sind meist schon vergeben. Fachleute empfehlen: Dating down. Aber so einfach ist es nicht. Schon das erste Rendezvous kann ernüchtern.
Bei Helene Maier* in der Küche hängen zwei Postkarten. „Man muss viele Frösche küssen, bevor man den Prinzen findet“, steht auf der einen. Die andere zeigt ein Skelett mit Pelzstola, das auf einer Parkbank sitzt: „Waiting for the perfect man.“

Helene Maier ist eine hübsche Frau. Groß, aber nicht riesig, schlank, aber nicht dürr. Blaue Augen zu blondem Haar und rot lackierten Fußnägeln. Sie ist Anfang dreißig und hat im Ausland einen Master in Betriebswirtschaft gemacht. Jetzt arbeitet sie als Abteilungsleiterin im Controlling eines Münchner Konzerns.

„Ich habe alles getroffen“, sagt Helene Maier. Vom Krankenpfleger bis zum Geschäftsführer, Ingenieure, Lehrer, Rechtsanwälte. Anderthalb Jahre lang hat sie systematisch Online-Partnerbörsen nach dem Mann fürs Leben durchkämmt. Sie träumt von einer Beziehung, in der man da ist füreinander, und sie wünscht sich Kinder. Kennengelernt hat sie fast nur Männer, die deutlich älter waren als sie, eine kaputte Ehe hinter sich hatten und nichts Ernstes wollten. Die wenigen Kandidaten in ihrem Alter zogen sich zurück, sobald ihr Beruf zur Sprache kam. „Du machst was mit Zahlen?“, schrieben sie womöglich noch. Dann brach der Kontakt ab.

Keine Spur vom richtigen Mann

„Wenn ich Kosmetikerin wäre, würde das alles viel besser für mich laufen“, sagt eine …

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